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Der Südosten von Mexiko - Oktober/November 2004

Palenque

Der Ort Palenque ist nicht sehr herausragend oder groß.
Umso mehr die ca. 9 km entfernt liegende Ausgrabungsstätte.
Sie ist für viele Besucher die schönste und besterhaltenste der Maya-Stätten.

Die Maya-Stadt hatte ihre Glanzzeit im 7. Jahrhundert. Fast alles, was an Gebäuden im religiösen Zentrum freigelegt wurde - und das ist nur ein Teil des ursprünglichen Stadtzentrums - stammt aus dieser Zeit.
Welche Gründe die Maya dazu bewegt haben, den Ort im 9. Jahrhundert aufzugeben, liegt noch im Unklaren. Auch der ursprüngliche Name ist nicht bekannt.
Der Name Palenque stammt von den Spaniern.

Der Baustil von Palenque ähnelt oberflächlich mehr den Mayastätten von Guatemala als denen von Yucatán.

Man kann sich auf einem Rundweg durch die Anlage bewegen, oder auch querbeet. Vorteilhaft ist es so früh wie möglich dort zu sein, da später massenweise Touristen die Anlage stürmen.

Der Sonnentempel ist gut erhalten. Im Innenraum findet man Glyphen und Stuckfriese.

Der Palast ist der größte Bau. Er ist ein labyrinthartiger Komplex aus Höfen, Gängen und Räumen.
Er wird von einem Turm gekrönt, der als Sternwarte oder als Beobachtungsturm diente.

In der Pyramide der Inschriften fand man das Grab des Herrschers. Früher durfte man noch in die Kammer - heute ist sie aus Sicherheitsgründen geschlossen.
Wer schon mal in der Grabkammer in Chichén Itza war, weiß um die Luftknappheit wenn sich nur 20 Personen in der Kammer befinden.

Palenque
Sonnentempel
Palenque
der Palast
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